Erfahren Sie spannende Geschichten rund um den Bergbau in Deutschlands nördlichster ehemaliger Kohlenzeche
Über die Geschichte der Kohlenzeche Piesberg und der Stüveschachtanlage informiert der Förderverein Stüveschacht e.V. mit einem kleinen Infostand in der begehbaren Ruine des ehemaligen Wasserhaltungsgebäudes.
Das Wasserhaltungsgebäude ist das einzige noch erhaltene Bauwerk der vor rund 150 Jahren errichteten Stüveschachtanlage, in der hochwertige Anthrazitkohle aus 300m Tiefe gefördert wurde. Der Förderverein Stüveschacht e.V. restaurierte das verfallene Gebäude und öffnete es als begehbare Ruine für die Öffentlichkeit. An den Fahrtagen der Piesberger Feldbahn (erster und dritter Sonntag im Monat zwischen Mai und Oktober) stehen die Mitglieder des Fördervereins persönlich für Fragen zur Verfügung.
TIPP: Die Besichtigung des Stüveschachtes lässt sich wunderbar mit einer Feldbahnfahrt und einem Besuch des MIK Museums Industriekultur verbinden. Das MIK umfasst neben dem Haseschachtgebäude mit seinem begehbarem Hasestollen, noch weitere historische Gebäuden aus der Zeit der Kohlenzeche Piesberg. In der Dauerausstellung „Mensch - Natur - Wirtschaft“ erfahren Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über den Piesberg und die wirtschaftliche Nutzung der Bodenschätze Kohle und Gestein. Auch das Piesberger Gesellschaftshaus hat seinen Ursprung in der Bergbauzeit. Dort, wo sich früher die Kumpels nach der Arbeit trafen, werden die Gäste heute sonntags ab 14 Uhr mit selbstgebackenem Kuchen verwöhnt.
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Kultur- und Landschaftspark Piesberg